Ottopark - 'Wir haben was zu sagen!' - Beteiligungsprojekt zur Spielplatzumgestaltung
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Im Ottopark tut sich was! Das wurde aber auch Zeit. Wirklich gern gehen Kinder im Ottopark nur auf den betreuten Spielplatz. Rund herum sind die Flächen lieblos gestaltet, z.T. vermüllt und werden hauptsächlich für den Alkohlkonsum genutzt. 'Pennerpark' nennen die Kinder diese Bereiche an der Ottostraße und der Tusnelda-Allee, durch die sie z.T. auch nicht laufen dürfen. Auch der kleine öffentliche Spielplatz ist veraltet und lädt nicht zum Spielen und Hinsetzen ein.
Nun soll der Spielplatz mit Mitteln des Programms Soziale Stadt endlich erneuert werden und auch der betreute Spielplatz bekommt nach Jahren mit Baucontainern ein richtiges Haus. Das ist ein guter Grund für ein Beteiligungsprojekt. Was gefällt den Kindern im Ottopark gut? Was mögen sie hier nicht? Welche Ideen und Wünsche hätten sie für den kleinen Spielplatz? Was brauchen Eltern von kleinen Kindern, damit sie die Fläche gerne nutzen würden?
All dies haben wir im Januar mit Kindern der umliegenden Kitas, des betreuten Spielplatzs, Mädchen von Dünja, SchülerInnen der Wartburgschule und Eltern erkundet. Als ParkforscherInnen haben sie den Park unter die Lupe genommen und 'gute Orte' und 'blöde Orte' beschrieben und fotografiert. So entstanden mehrere Ergebnisplakate, die die Sicht von unterschiedlichen Gruppen auf den Park beschreiben. Danach wurden Ideen gesammelt. Die Kitakinder malten fantasievolle Bilder und die Kinder des Spielplatzes bauten Modelle. Zum Abschluss stellten sie die Ergebnisse den Verantwortlichen vor. Wichtige Ideen sind z.B.:
- Der Durchgang zwischen dem kleinen Spielplatz und dem betreuten Bereich soll geöffnet werden. Dies wünschen sich die Kinder aller beteiligten Altersstufen und auch die Eltern.
- Die kleinen Kinder wünschen sich bunte Spielhäuschen, bei denen sie auch selber mitbauen dürfen. Überhaupt wäre auch eine Werkzeugecke auf dem betreuten Spielplatz zum Hüttenbauen toll.
- Strecken auf befestigten Wegen im Park, auf denen mit Kettcars, Inlinern und auch Bobbycars gefahren werden kann.
- Ein großes Thema für Veränderung ist für die Jungen der Belag des Fußballplatzes. Sie wünschen sich einen Kunstrasen, weil man sich auf dem Asphalt so schnell weh tut.
- Die Mädchen von Dünja schlagen fantasievolle, schöne und bequeme Sitzgelegenheiten auf dem kleinen Spielplatz vor. Sie sprechen damit vor allem die Situation der älteren (und auch jüngeren) Mädchen an, die häufig auf kleinere Geschwister aufpassen müssen.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Ideen. Die komplette Auswertung, die auch die Bewertung des Parks beschreibt, kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Die Grünflächenplaner haben unter Einbeziehung der Beteiligungsergebnisse einen Spielplatzentwurf erarbeitet, der vor allem die Gruppe der Kinder bis 5 Jahre und deren Eltern als SpielplatznutzerInnen im Blick hat. Die Ergebnisse sind im Sommer 2009 auf dem Spielplatz vorgestellt und diskutiert worden.
Im Herbst und Winter 2009 kamen dann die Bagger und verwandelten das Gelände. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie die rege Nutzung von Sonnenliegen, Spielgeräten und Sitzgelegenheiten im Sommer 2010 beweist. Feierlich eröffnet mit einem kleinen Fest wurde der Spielplatz dann am 4. Mai 2010 unter reger Anteilnahme von Stadtteilpolitik und NutzerInnen. Gleichzeitig wurde der Grundstein für das neue Spielhaus des Pädagogisch betreuten Spielplatz Ottopark gelegt.
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diese Projekt wird gefördert mit Mitteln von
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Anschrift
Moabiter Ratschlag e.V.
Koordinierungsstelle für Kinder- und Jugend-
beteiligung Mitte
Rostocker Str. 32
10553 Berlin
Ansprechpartner

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Katharina Homann
Tel: 390812-19 (Di + Mi)
Tel: 28384410 (Mo)
katharina.homann(at)moabiter-ratschlag.de









