Moabiter Ratschlag e.V. Begegnen • Beraten • BeteiligenLogo des Moabiter Ratschlag e.v.

  • Leichte Sprache
  • Hoher Kontrast
  • Home
  • Orte
  • Themen
  • Angebote
  • Verein

Wir unterstützen solidarisch den Aufruf der Träger aus Pankow

Bezirk Pankow gefährdet Kinder, Jugend und Familienarbeit: Geld reicht nur noch bis Halloween

Hier den ganzen Text lesen, um mehr zu erfahren.

Soziale Organisationen und Betroffene protestieren am 15.7.2024 in Pankow gegen Kürzungen und für den Erhalt sozialer Infrastruktur im Bezirk.

© Dennis Weinbörner/Paritätischer Berlin

„Soziale Träger, die in Pankow mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, fordern in einem offenen Brief an die Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch und an die Stadträtin für Jugend und Familie, Rona Tietje, die sofortige Rücknahme von Kürzungen. Zahlreiche Paritätische Mitgliedsorganisationen sind unter den Erstunterzeichner*innen. Sie teilen in einer Presseerklärung mit:

Die Kinder- und Jugendarbeit, die Familienförderung sowie die Schulsozialarbeit im Bezirk Pankow stehen vor dem Kollaps. Die Zuwendungen für freie Träger der Jugendhilfe werden um mindestens 12 Prozent gekürzt. Bereits vereinbarte Tarifanpassungen aus den Jahren 2024/2025 wurden gestrichen; aktuelle Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst sind bislang nicht berücksichtigt.

Für die Träger bedeutet das: Arbeitsverträge können nicht mehr tarifgerecht erfüllt werden. Arbeitszeiten werden reduziert, Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Familienförderung und der Schulsozialarbeit eingeschränkt oder eingestellt. Viele Einrichtungen müssen damit rechnen, dass ihre Mittel nur bis Ende Oktober 2026 ausreichen – nach Halloween droht faktisch die Schließung. (…)“

Der Moabiter Ratschlag unterstützt den Aufruf der Träger aus Pankow solidarisch.

Den offenen Brief können Sie hier lesen.

Gegen Kürzungen unserer Arbeit

Wir beziehen Stellung gegen die Kürzungen in sozialen Bereichen!

Stellungnahme:

Vor dem Hintergrund der geplanten massiven Kürzungen im Doppelhaushalt 2026/27 – mehr als die Hälfte der derzeit geförderten Projekte der Mobilen Stadtteilarbeit ist betroffen – ist es unser gemeinsames Ziel, die Mobile Stadtteilarbeit politisch zu sichern. Das gemeinsam mit der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Berlin und dem VskA Berlin verfasste Positionspapier stellt zentrale Argumente und Forderungen übersichtlich dar.

→ Das vollständige Papier hier herunterladen.


Kürzungen rechnen sich nicht!

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Jeder investierte Euro in soziale Leistungen stärkt nicht nur die Menschen, sondern auch Wirtschaft und Gesellschaft. Bei gesetzlichen Sozialleistungen fließen 51 Cent an die öffentliche Hand zurück, bei den sogenannten zuwendungsfinanzierten Projekten sind es 33 Cent. Denn neben der direkten Unterstützung für Menschen entstehen Beschäftigungseffekte, werden Folgekosten vermieden und fließen Einnahmen durch Steuern und Sozialabgaben an den Staat zurück.

Wir demonstrieren!

Der schöne Transparent der Stadtschloss-Kids.
Großkundgebung vor dem Roten Rathaus. (08.07.2025)
Menschen aus zahlreichen Bereichen haben sich beteiligt.

Kommende Termine

WIR SIND DABEI!
Großkundgebung
#GemeinsamFürEinSozialesBerlin
WER?
 Bündnis für ein soziales Berlin & anderen Organisationen
WANN? 11. September 2025, ab 10:00 Uhr
WO? Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

WIR SIND DABEI!
Demonstration und Intervention
Berlin ist #unkürzbar, Umverteilung jetzt!
WER?
 Bündnis #unkürzbar
WANN? 10. Oktober, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
WO? Demo-Startpunkt: Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

(K)ein Abschied-Ein Fest!

Am 24. Januar 2025 hat der Moabiter Ratschlag e.V. im feierlichen Rahmen Elke Fenster, als Geschäftsführerin des Vereins, in den wohlverdienten „UNRuhestand“ verabschiedet.  Zahlreiche Besucher*innen, Mitarbeitende und Vereinsmitglieder sowie die Menschen aus Politik, Verwaltung und Kooperationspartner*innen, kamen in dem imposanten Kirchenraum der Reformationskirche in Moabit zusammen. Die Bezirksbügermeisterin Stefanie Remmlinger und die Vorständin des Moabiter Ratschlag e.V., Jutta Leder würdigten in Rückblicken und vielen Anekdoten 25 Jahre Geschäftsführung durch Elke Fenster. Im moderierten Gespräch erinnerte Elke Fenster an die facettenreiche und kampfeslustige Geschichte des Vereins. Vom Aufbau des Moabiter Ratschlag über die Erschließung neuer Fachgebiete und Einrichtungen in Berlin Mitte, bis hin zu den mannigfaltigen Einflüssen in die Stadtteilarbeit und beteiligungsorientierten Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk. Getragen und ermöglicht wurde diese Entwicklung auch vom überzeugten Engagement der vielen von ihr genannten Wegbegleiter*innen.

Dieser umfassende Wissensschatz wird dem Verein auch weiterhin erhalten bleiben, denn Elke Fenster geht und bleibt: im Vorstand des Moabiter Ratschlags wird sie dem Verein beratend erhalten bleiben und gemeinsam weiterentwickeln.

Der Abend war aber nicht nur ein Abschied. Mit großer Freude wurde Aninka Ebert als neue Geschäftsführerin des Moabiter Ratschlag e.V. willkommen geheißen. Sie kennt die Arbeit des Moabiter Ratschlag aus ihrer zurückliegenden Tätigkeit als Nachbarschaftskoordinatorin. In Ihrer Rede betonte sie die Wurzeln des Vereins in seinem Anspruch auf Mitgestaltung des Gemeinwesens.  Ihre Nachfolge beginnt in einer Zeit drohender Kürzungen und gleichzeitig angespannten gesellschaftlichen Atmosphäre. Dem möchte sie einerseits durch Stärkung der Mitarbeiter*innen und Teams begegnen. Die Wirksamkeit des Vereins soll durch eine gemeinsame auf Diversität orientierte Haltung gestärkt werden.   

Schließlich wurden die Mitarbeitenden der Stadtrand gGmbH begrüßt. Der Moabiter Ratschlag ist seit Dezember 2024 deren alleiniger Gesellschafter. Aninka Ebert hat am 1. Januar 2025 die Nachfolge der langjährigen Geschäftsführerin Angelika Vahnenbruck übernommen. Die Stadt-Rand gGmbH betreibt eine Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle, eine Kontaktstelle PflegeEngagement und arbeitet in Projekten mit Menschen mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund im Rahmen von Gesundheit, Selbsthilfe und Nachbarschaftsarbeit. Mit dem Moabiter Ratschlag verbindet ihn seine über 25 jährige Geschichte und die am Gemeinwesen orientierte Zusammenarbeit in Moabit.

Während des Abends waren Wünsche und Erinnerungen geschrieben und kreativ gestaltet worden. Es wurde von der Künstlerin Christiane Keppler am Ende zu einem großen Buch gebunden und an Elke Fenster übergeben.

Gemeinsam wurde (k)ein Abschied gefeiert, am Buffet geschlemmt und viel erzählt, denn Wegbegleiter*innen aus drei Jahrzehnten Wirkungsgeschichte feierten an diesem Abend auch ein Wiedersehen. So wurde das Tanzen fast vergessen, doch die Live-Musik der Bardomaniacs war mitreißend genug, um schließlich doch noch auf das Parkett zu locken.

Glücklich, müde und voller Zuversicht auf neue Lebensphasen und Herausforderungen gingen schließlich auch die Letzten in die späte Nacht nach Hause.

Elke Fenster: „Ich bin immer noch überwältigt von diesem schönen Abend und weiß eigentlich gar nicht, wie ich allen danken kann.“

Liebe Elke, wir danken dir! Für 25 Jahre deiner Kraft und deiner Klugheit, mit der du die Arbeit des Vereins geführt und die Beteiligungsstrukturen des Bezirks geprägt hast.

Beitrag teilen

  • Facebook
  • WhatsApp
  • LinkedIn
  • X
  • Email
  • Pinterest

Geschäftsstelle Moabiter Ratschlag e.V.

Geschäftsführung: Aninka Ebert
E-Mail: verein@moabiter-ratschlag.de

Links

  • Leichte Sprache
  • Hoher Kontrast
  • Kontakt
  • Impressum

Wir sind Mitglied im

Der Paritätische Wohlfahrtsverband 
Landesverband Berlin e.V.

Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V.

Fachverband Bürgerbeteiligung