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Umfrage – Mach mit Moabit

Das Team von Mach mit Moabit möchte mit euch, den Moabiter*innen, ins Gespräch kommen. Neben unseren Sprechstunden am Dienstag und Donnerstag sind wir auch in ganz Moabit unterwegs, um zu erfahren, welche Themen, Sorgen und Ideen euch im Alltag bewegen.

Die Befragung wird an unterschiedlichen Orten in Moabit in persönlichen Gesprächen durchgeführt, ist aber auch online verfügbar. Das Ausfüllen dauert etwa 5 Minuten.

Im April 2026 werden wir die Ergebnisse dieser Befragung im Rahmen einer Veranstaltung präsentieren. Diese Gelegenheit möchten wir auch nutzen, um eine Plattform aufzubauen, auf der ihr euch vertieft mit den genannten Anliegen beschäftigen und Kontakt zu anderen Interessierten knüpfen könnt.

Bleib auf dem Laufenden und lass uns deine Meinung hören. Wir sehen uns auf der Straße!

Der Moabiter Ratschlag wünscht allen einen schönen Jahresausklang und einen guten Start ins neue Jahr!

Ein Jahr voller Herausforderungen liegt hinter uns, das von starken Gefühlen begleitet war: Empörung und Trauer, aber auch Zusammenhalt und Solidarität.

Wir haben Freude und Erfolge gefeiert, zusammen mit Ihnen und euch und in unseren Teams.

Jetzt ist Zeit zur Ruhe zu kommen und Gutes zu teilen.

Wir freuen uns auf ein kraftvolles, gemeinsames 2026!

Das Team des Moabiter Ratschlag e.V.

Bescherung für Alle

15. Dezember 2025

14:45 – 17:15 Uhr

In der Bibliothek gibt es viel Neues zu entdecken: Neben neuen Puzzles und Brettspielen stehen jetzt auch neue Nintendo-Switch-Spiele zur Verfügung – darunter Super Mario, Pokémon, The Legend of Zelda. Bei unserer winterlichen Veranstaltung könnt ihr gemeinsam ausprobieren, was die neuen Spiele zu bieten haben. Wer lieber analog spielt, kann bei Tower Brix Türme stapeln oder bei Black Stories Junior – Top Secret!

kleine Spionagefälle lösen. Neben dem Spielen gibt es eine kleine Bastelstation, an der ihr festliche Sterne gestalten könnt. Zum Abschluss laden wir zu einem Rätsel rund um die neuen Medien in der Bibliothek ein – mit kleinen Preisen für alle, die mitraten.

Bericht zur Sichtweise junger Menschen in Mitte (Download)

Wie erleben junge Menschen den Bezirk Mitte – und was brauchen sie, um gut hier aufwachsen zu können?

Der Bericht „Sichtweise junger Menschen im Bezirk Mitte“ liefert auf diese Fragen umfassende Antworten. Grundlage sind die Aussagen und Perspektiven von fast 2000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die 2023/2024 in Schulen, Freizeit­einrichtungen und im öffentlichen Raum befragt wurden.

Der Bericht zeigt deutlich: Junge Menschen wünschen sich vor allem Sicherheit im öffentlichen Raum, bezahlbare Freizeit- und Essensangebote, mehr Orte für Begegnung, gut erreichbare Sport- und Bewegungsflächen sowie echte Mitbestimmung in Schule und Stadtteil. Viele Themen betreffen unmittelbar die Lebensqualität in den Kiezen – und gleichzeitig Bereiche der Jugend-, Sozial-, Bildungs- und Stadtentwicklungspolitik.

Die Ergebnisse flossen in den Jugendförderplan (2026-2029) des Bezirks Mitte ein und richten sich außerdem an Fachkräfte, Verwaltung, Politik sowie Akteur*innen der Stadtplanung. Sie bieten eine wichtige Grundlage, um Angebote und Strukturen im Bezirk gezielt weiterzuentwickeln – orientiert an dem, was junge Menschen selbst formuliert haben.

Der Bericht wurde erstellt vom Kinder- und Jugendbüro Mitte (Moabiter Ratschlag e.V. und Bezirksamt Mitte von Berlin, Abteilung Jugend, Familie und Gesundheit) in Kooperation u.a. mit den Sozialraumkoordinationen, der Jugendförderung, der Jugendhilfeplanung. Besonderer Dank gilt allen jungen Menschen, die mitgemacht haben, sowie den vielen Fachkräften, die die Befragungen begleitet haben.

👉 Hier herunterladen: Bericht zur Sichtweise junger Menschen in Mitte (PDF)

Bei Fragen ist das Kinder- und Jugendbüro Mitte unter kjbm@berlin.de erreichbar.

Lebendiger Adventskalender in Moabit 2025

Vom 1. bis 24. Dezember 2025 laden gleich zwei Lebendige Adventskalender in Moabit dazu ein, den Kiez auf besondere Weise zu erleben. Täglich öffnen Einrichtungen, Initiativen und Privatpersonen ihre Türen und schenken Nachbar*innen kleine Auszeiten, kreative Aktionen und Momente der Begegnung.

Die Angebote des Lebendigen Adventskalenders Moabit West stellen wir im Anschluss ausführlich vor.
Die Aktionen des Kalenders Moabit Ost findet ihr HIER

Gemeinsam möchten wir eine warme, nachbarschaftliche Adventszeit gestalten – voller Überraschungen, schöner Erlebnisse und gemeinsamer Augenblicke.

Montag, 1. Dezember 2025
19:30-21 Uhr
Beusselstraße 44

Die Neue Nachbarschaft lädt alle ein zum offenen Swing-Tanzen!
Ob du zum ersten Mal Swing ausprobierst oder schon Erfahrung hast – hier zählt die Freude an Bewegung, Musik und Begegnung.
Gemeinsam tanzen, neue Leute kennenlernen und gute Laune verbreiten – alle sind willkommen!

Dienstag, 2. Dezember 2025
14-18 Uhr
Quitzowstraße 103

Bei der Kunstaktion unter dem Titel „Die ganze Welt ist eine Blüte“ könnt ihr gemeinsam Lotusblüten aus speziellem Reispapier falten – ein Symbol für Frieden, Gelassenheit und Verbundenheit. Die Moabiter Künstlerin Hyonsoo Kim führt euch im Museum der Trostfrauen in diese Falttechnik ein.
Alle Moabiter*innen sind herzlich eingeladen, mitzumachen, ins Gespräch zu kommen und in gemütlicher Atmosphäre kreativ zu werden.

Mittwoch, 3. Dezember 2025
16-18 Uhr
Rostocker Straße 32B

Gemeinsam mit der KinderkunstMagistrale laden wir herzlich zum winterlichen Weihnachtskarten-Basteln in der Bibliothek ein – ein kreatives Miteinander für Groß und Klein. Kommt vorbei und gestaltet persönliche Grüße für die festliche Jahreszeit!

Donnerstag, 4. Dezember 2025
16-18 Uhr
Rostocker Straße 35

Das Quartiersmanagement Beusselstraße lädt herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein mit warmen frisch gebackenen Waffeln und winterlichem Flair ein. Eine schöne Gelegenheit, Nachbar*innen zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam die Vorweihnachtszeit zu genießen.

Freitag, 5. Dezember 2025
15-19 Uhr
Alt-Moabit 82B

Die Gemeinschaftsunterkunft Alt-Moabit öffnet ihre Türen und lädt alle zum zauberhaften Spendenbasar ein. Lernt unser Haus und unsere Bewohner*innen kennen und genießt Gebasteltes und Gebackenes, heiße Getränke und Waffeln, Kinderschminken und Bastelangebote.
Kommt vorbei und stöbert nach Kleinigkeiten und vielleicht sogar dem ein oder anderen Weihnachtsgeschenk.
Die Einnahmen gehen wie gewohnt zu 100% an UNICEF.

Samstag, 6. Dezember 2025
ab 14 Uhr
Treffpunkt: Gotzkowskystraße 20/21

Entdeckt mit uns die vielfältigen Seiten Moabits. Unsere Tour startet im ehemaligen Adrema-Hotel an der Gotzkowskybrücke. Dort bietet das neue IG Metall Bildungszentrum einen angenehmen Einstieg – mit spannenden Einblicken in die bewegte Stadtgeschichte Moabits und Berlins.

Auf unserem Weg durch die Gotzkowsky- und Waldstraße begegnen wir bekannten und weniger bekannten Persönlichkeiten und klären, wer Gotzkowsky und Beussel eigentlich waren. Auch andere frühere Moabiter*innen und ihre ungewöhnlichen Lebenswege sorgen für Überraschungen. Außerdem erfahren wir mehr über die Anfänge der KPM, das städtische Abwassersystem und eine kleine Revolution in der Bürotechnik.

Weiter geht es Richtung nördliches Moabit – achtsam für kleine Entdeckungen, die uns immer wieder zu kurzen Stopps einladen.

Zum Abschluss erreichen wir die Räume der Moabiter Stadtteilmütter. Bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen könnt Ihr die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.

Sonntag, 7. Dezember 2025
15-17 Uhr
Birkenstraße 35

Kommt vorbei zu einem gemütlichen Nachmittag am Lagerfeuer! Gemeinsam wärmen wir uns an knisternden Flammen, trinken ein Heißgetränk und genießen die winterliche Stimmung im Schulgarten. Eine schöne Gelegenheit, sich zu begegnen, zu plaudern und den Advent gemeinsam zu erleben.

Montag, 8. Dezember 2025
16.30-20 Uhr
Siemensstrasse 27

Das ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) lädt euch zu einem gemütlichen Nachmittag voller Kreativität, Essen und Geselligkeit ein. Seid dabei und nehmt an Kreativworkshops teil oder genießt bei einem leckeren Essen das Lagerfeuer.

Dienstag, 9. Dezember 2025
17-19 Uhr
Thusnelda Allee 1

Bock auf gute Musik, leckeres Essen und entspannte Kiezstimmung?
Dann komm vorbei zu einem Event vor der Heilandskirche – gestaltet von Jugendlichen von Karame und Gangway Moabit. Es gibt leckeres Essen, coole Beats und gute Vibes, ganz im Zeichen von Zusammenhalt und Kreativität im Kiez.

Mittwoch, 10. Dezember 2025
16-19 Uhr
Jagowstraße 12

„In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei…“ Und genau diese süßen Leckereien werden mit Mädchen und Frauen gemeinsam gebacken. Wir haben alle Zutaten vor Ort und freuen uns über eure Beteiligung beim Ausstechen, Formen, Dekorieren und natürlich Probieren der Plätzchen!

Donnerstag, 11. Dezember 2025
ab 19 Uhr
Waldenserstraße 13

Das Offene Wohnzimmer lädt am 11.12. ab 19 Uhr zu einem offenen internationalen Weihnachts- und Winterliedersingen für Groß und Klein ein. In gemütlicher Atmosphäre singen wir zusammen unter Anleitung einiger Musikerinnen aus dem Offenen Wohnzimmer alte und neue Weihnachtslieder aus aller Welt. Textblätter sind vorhanden.

Freitag, 12. Dezember 2025
ab 19 Uhr
Rostocker Straße 32B

Stimmen und Sprachen der palästinensischen Literatur aus dem Land und der Diaspora

Samstag, 13. Dezember 2025
15-18 Uhr
Sickingenstraße 20-24

Beim Angebot „Gieß dir dein Bild“ könnt ihr euch im Bildergießen ausprobieren – ganz ohne Vorkenntnisse! Jeder kann ein eigenes Kunstwerk aus fließender Acrylfarbe gestalten: Erfahrene kreieren eigene Kompositionen, Anfängerinnen bekommen eine kurze Einweisung und dürfen gespannt auf das Ergebnis sein. Die fertigen Kunstwerke ruhen zwei Tage bei uns zum Trocknen und können dann abgeholt werden. Gemeinsam lassen wir der Kreativität freien Lauf und genießen einen entspannten Nachmittag.

Sonntag, 14. Dezember 2025
16-21 Uhr
Siemensstraße 26

Am 3. Advent kann man sich das schöne Tischfussballleistungszentrum anschauen und natürlich umsonst Kickern: Entweder an frei gewählten Tische oder über ein Lossystem.
Es gibt Kaffee und Glühpunsch gegen Spende (Tassen dafür müssen selber mitgebracht werden) sowie ein paar Adventsknabbereien.

Montag, 15. Dezember 2025
17-19 Uhr
Berlichingenstraße 8

Lust auf was Warmes und Leckeres? Dann kommt ins Jugendhaus B8 – wir machen Hot Dogs, quatschen, hängen ab und genießen die gemütliche Winterstimmung. Einfach vorbeikommen, mitessen und mitmachen.

Dienstag, 16. Dezember 2025
15-17:30 Uhr
Bredowstraße 31/32

Lust auf ein bisschen Action im Winter? Dann kommt vorbei zum XXL-Dart-Nachmittag im Bredow-Treff!
Drinnen ist’s warm, draußen ist’s kalt – also perfekt, um gemeinsam zu spielen, zu lachen und den Winterblues wegzupusten. Ob du triffst oder danebenwirfst – Hauptsache Spaß!

Mittwoch, 17. Dezember 2025
19-20 Uhr
Havelberger Straße 28

Das WeMoa Running Team lädt zu einem kostenlosen gemeinsamen Lauf durch das winterliche Moabit ein. Ob Anfängerin oder erfahrener Läufer*in – alle sind willkommen! Wir starten mit einem Warm-up, laufen gemeinsam durch die Nachbarschaft und beenden den Abend mit Dehnübungen und einem lockeren Austausch in gemütlicher Runde.

Donnerstag, 18. Dezember 2025
ab 20 Uhr
Beusselstraße 35

Wir singen gemeinsam Adventslieder in der Reformationskirche Moabit.

Freitag, 19. Dezember 2025
16-18 Uhr
Kaiserin-Augusta-Allee 100

Bewegung statt Winterschlaf!
Der Jugendclub Schlupfwinkel lädt ein zu einem sportlichen Nachmittag in der Halle – ganz nach dem Motto „Wünsch dir was!“ Du entscheidest, was gespielt wird: Fußball, Basketball, Völkerball oder etwas ganz anderes – Hauptsache Spaß und Action!
Komm vorbei, bring Freund*innen mit und tob dich aus – egal ob Sportprofi oder einfach nur zum Auspowern.

Samstag, 20. Dezember 2025
17.30-22.30 Uhr
Waldstraße 23/24

Ob Ballroom, Rock, Latin oder Soul – bei der Kiez-Disko ist für alle etwas dabei! Menschen von 18 bis 99 Jahren sind eingeladen, gemeinsam zu tanzen, sich zu begegnen und den Abend mit guter Musik und noch besserer Stimmung zu genießen. DJ Harry legt auf, das SOS-Kinderdorf öffnet die Tanzfläche – fehlt nur noch ihr!

Sonntag, 21. Dezember 2025
14-18 Uhr
Ottostraße 5

Diese Karten sind selbst die Überraschung: ob zu Festtagen, zum Geburtstag oder einfach mal für den Herzensmenschen ein lieber Gruß zwischendurch: Pop-Up-Karten sind immer ein Hingucker! Hier können Sie sich austoben mit Papier, Stanze, Schere, Kleber und Deko-Material

Montag, 22. Dezember 2025
ab 14 Uhr
Waldstraße 7

Gerade in der oft hektischen Winter- und Vorweihnachtszeit kann ein Moment der Stille wohltuend sein. Die sanfte NADA-Akupunktur hilft, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und neue Kraft zu schöpfen – eine kleine Auszeit für Körper und Seele

Dienstag, 23. Dezember 2025
16-17:30 Uhr
Quitzowstraße 103

Zum Abschluss der partizipativen Kunstaktion „Die Welt ist eine Blüte“ lädt der Korea Verband zu einem gemeinsamen Spaziergang zum Güterbahnhof Moabit ein. Dort werden die gefalteten Lotusblüten als Zeichen für Frieden, Erinnerung und Verbundenheit niedergelegt.

Ab 14 Uhr besteht im Museum noch einmal die Möglichkeit, eigene Blüten zu basteln und sich kreativ zu beteiligen. Die Aktion soll Kunst, Geschichte und Nachbarschaft vebinden – ein stilles, aber starkes Symbol der Gemeinschaft in der Winterzeit.

Mittwoch, 24. Dezember 2025
ab 12 Uhr
Mathilde-Jacob-Platz 1

Alle Nachbarinnen sind herzlich zum traditionellen Weihnachtskonzert auf dem Vorplatz des Rathauses Tiergarten eingeladen. Weihnachts- und Musikliebhaberinnen können sich auf Interpretationen bekannter Jazz-Songs sowie beliebte Weihnachtsmelodien freuen. Mit ihrem erfrischenden Sound bringen die Musikerinnen Zuhörerinnen und Passant*innen in eine beschwingte Weihnachtsstimmung.

Mach mit Moabit! Auftaktveranstaltung

Termin: Montag, 10.11.25, 18:30 Uhr – 21 Uhr

Ort: Heilandskirche (Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin)

Moabit steckt voller Engagement, Ideen und Menschen, die sich für
ihren Stadtteil einsetzen. Mit “Mach mit Moabit” wollen wir diese
Energie bündeln, sichtbar machen und neue Wege der Zusammenarbeit gestalten.

Egal, ob du erst etwas im Kiez auf die Beine stellen willst oder den Kiezschon seit Jahren mitgestaltest: Gemeinsam möchten wir Visionen und Plattformen zum Mitmachen entwickeln und überlegen, wie wir auch in Zukunft vernetzt bleiben und wofür.

Kommt vorbei! Wir freuen uns auf alle.

Eine unvergessliche Ferienfahrt 2025 mit Dünja

Dank zahlreicher Unterstützer*innen konnten wir in diesem Jahr eine tolle und lehrreiche Ferienfahrt mit 18 Besucherinnen des Mädchen-Kultur-Treffs Dünja unternehmen.

Sechs entspannte und abwechslungsreiche Tage verbrachten wir in der Jugendherberge Borgwedel in Schleswig-Holstein. Von dort aus unternahmen wir zahlreiche Aktivitäten wie Kanufahren, Lagerfeuerabende, eine Fahrradtour sowie einen Ausflug in die nahegelegene Stadt Eckernförde.

Neben all dem Spaß hatten die Mädchen auch die Möglichkeit, die Natur zu genießen, zur Ruhe zu kommen und den Alltag hinter sich zu lassen.

Vielen Dank, dass ihr den Mädchen diese unvergessliche Zeit ermöglicht habt!
Euer Dünja-Team

Gegen Kürzungen unserer Arbeit

Wir beziehen Stellung gegen die Kürzungen in sozialen Bereichen!

Stellungnahme:

Vor dem Hintergrund der geplanten massiven Kürzungen im Doppelhaushalt 2026/27 – mehr als die Hälfte der derzeit geförderten Projekte der Mobilen Stadtteilarbeit ist betroffen – ist es unser gemeinsames Ziel, die Mobile Stadtteilarbeit politisch zu sichern. Das gemeinsam mit der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Berlin und dem VskA Berlin verfasste Positionspapier stellt zentrale Argumente und Forderungen übersichtlich dar.

→ Das vollständige Papier hier herunterladen.


Kürzungen rechnen sich nicht!

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Jeder investierte Euro in soziale Leistungen stärkt nicht nur die Menschen, sondern auch Wirtschaft und Gesellschaft. Bei gesetzlichen Sozialleistungen fließen 51 Cent an die öffentliche Hand zurück, bei den sogenannten zuwendungsfinanzierten Projekten sind es 33 Cent. Denn neben der direkten Unterstützung für Menschen entstehen Beschäftigungseffekte, werden Folgekosten vermieden und fließen Einnahmen durch Steuern und Sozialabgaben an den Staat zurück.

Wir demonstrieren!

Der schöne Transparent der Stadtschloss-Kids.
Großkundgebung vor dem Roten Rathaus. (08.07.2025)
Menschen aus zahlreichen Bereichen haben sich beteiligt.

Kommende Termine

WIR SIND DABEI!
Großkundgebung
#GemeinsamFürEinSozialesBerlin
WER?
 Bündnis für ein soziales Berlin & anderen Organisationen
WANN? 11. September 2025, ab 10:00 Uhr
WO? Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

WIR SIND DABEI!
Demonstration und Intervention
Berlin ist #unkürzbar, Umverteilung jetzt!
WER?
 Bündnis #unkürzbar
WANN? 10. Oktober, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
WO? Demo-Startpunkt: Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

Netzwerk Ottilie Pohl

„Netzwerk Ottilie Pohl“

Das „Netzwerk Ottilie Pohl“ ist ein Zusammenschluss aus engagierten Nachbar*innen und Moabiter Initiativen und Vereinen.

Seit Anfang 2023 treffen sich die Beteiligten regelmäßig, um sich der Sichtbarmachung von Widerständigen und deren Netzwerken in der Zeit des Nationalsozialismus sowie für die Wiederanbringung der Gedenktafel für die Politikerin, Kommunistin und Widerstandskämpferin jüdischer Herkunft Ottilie Pohl zu engagieren. Das Netzwerk verfolgt dabei insbesondere folgende konkrete Ziele:

Rückblick zum Aktionsmonat des Netzwerk Ottilie Pohl im November 2025

Im vergangenen November fand erneut der Aktionsmonat des Netzwerk-Ottilie-Pohl statt. Mit insgesamt 11 Veranstaltungen wurde im Kiez an antifaschistischen Widerstand erinnert, solidarisches Handeln gestärkt und Raum für Austausch und gemeinsames Lernen geschaffen.

Das Programm umfasste dabei unterschiedliche Formate – von Mahnwache, Kundgebung und Demonstration über Spaziergänge und Führungen bis hin zu Workshops, einer Filmvorführung und einem Kaffeekränzchen.
Diese Vielfalt ermöglichte verschiedene Zugänge zur Auseinandersetzung mit Erinnerung, Widerstand und Gegenwart und lud Menschen mit unterschiedlichen Interessen zur Teilnahme ein.

Der Aktionsmonat wurde am 6. November mit der Veranstaltung
„Rosa Lindemann und ihr antifaschistisches Netzwerk – Eine Intervention“ eröffnet. Die Auftaktveranstaltung bildete einen inhaltlich starken Einstieg in den Monat und machte deutlich, wie wichtig es ist, lokale Widerstandsgeschichten sichtbar zu machen und in einen heutigen Kontext einzuordnen. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein weiterer Höhepunkt des Aktionsmonats war die Buchpräsentation: KI und der neue Faschismus mit Prof. Dr. phil. Rainer Mühlhoff, die mit rund 80 Besucher*innen sehr gut besucht war. Das große Interesse zeigte, dass die Auseinandersetzung mit antifaschistischen Themen, Erinnerungskultur und aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf großes Interesse in der Nachbarschaft stößt und einen wichtigen Diskussionsraum eröffnet.

Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Nachbar*innen, Vereine und Initiativen an der inhaltlichen Gestaltung des Aktionsmonats beteiligt, darunter: die Historikerinnen Trille Schünke-Bettinger und Heike Stange, Omas gegen gegen rechts, Refo Moabit, Topio e.V., VVN BdA, Aufstehen gegen Rassismus, Bündnis 9. November und KiezMachen (Mobile Stadtteilarbeit in Moabit West)

Ein besonderer Dank gilt dem Café Wunder, das die Räumlichkeiten für den Stammtischkämpfer*innen-Workshop zur Verfügung gestellt hat.

Insgesamt waren es schöne und vielfältige Veranstaltungen, die das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und eine gemeinsame Gedenkkultur gefördert haben. Der Aktionsmonat des Netzwerk-Ottilie-Pohl hat erneut gezeigt, wie wichtig gemeinsames Erinnern, solidarischer Austausch und zivilgesellschaftliches Engagement sind – und hat ein wichtiges Zeichen gegen Faschismus und für ein solidarisches Zusammenleben gesetzt.

Wiederanbringung der Gedenktafel für Ottilie Pohl

Wir möchten, dass am letzten Wohnort Ottilie Pohls sichtbar an sie erinnert wird. Nachdem eine frühere Gedenktafel in der Beusselstraße 43 im Zuge einer Sanierung seit längerem verschwunden ist, setzen wir uns aktiv dafür ein, dass an dieser letzten Wohnadresse wieder eine Gedenktafel angebracht wird und dadurch die Erinnerung an Ottilie Pohl wachgehalten wird.

Sichtbarmachung von Widerständigen und deren Netzwerken

Wir möchten an Nachbar*innen erinnern, die sich aktiv gegen die Nationalsozialisten stellten. Unser Ziel ist, mehr Menschen in Moabit auf das mutige Wirken und die Zivilcourage früherer Mitbürger*innen aufmerksam zu machen.
Unser Fokus richtet sich dabei nicht allein auf Ottilie Pohl, sondern auch auf die Gruppe von widerständigen Frauen um Ottilie Pohl und Rosa Lindemann in Moabit. Wir möchten zu ihrem Mut, ihrem Zusammenhalt/Solidarität und ihrem Einfallsreichtum im Kampf gegen den NS-Faschismus forschen, weiter recherchieren und die Ergebnisse sichtbar machen. Der Widerstand der Frauen aus der Arbeiter*innenbewegung und seine besondere Formen sollen herausgearbeitet und die Ergebnisse öffentlich gezeigt werden.

Widerstand als Auftrag für uns heute verstehen

Wir begreifen das Handeln der Widerständigen gegen die Herrschaft des Nationalsozialismus als Verpflichtung auch heute auf faschistische, antidemokratische Bestrebungen und menschenverachtende Politik aufmerksam zu machen und ihr entschieden entgegenzutreten.

Mitmachen

Die Gruppe versteht sich als offenes Netzwerk. Das „Netzwerk Ottilie Pohl“ ist demokratisch, überparteilich und überreligiös. Beteiligt sind Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Parteizugehörigkeit, vor allem aus der Nachbarschaft.

Die Mitglieder sind unter anderem verbunden mit Initiativen und Nachbarschaftseinrichtungen wie dem „Moabiter Ratschlag e.V.“, „Omas gegen Rechts“, dem „Frauenverband Courage“, dem Verein „Sie waren Nachbarn“ sowie dem „Reformations-Campus e.V.“ .Auch Historikerinnen und historisch Interessierte bringen sich aktiv in das Netzwerk ein.

Alle weiteren interessierten Menschen sind herzlich eingeladen, sich in unser Netzwerk einzubringen und sich in ihm zu engagieren!

Wir treffen uns unregelmäßig ein- bis zweimonatlich (zur Vorbereitung des Aktionsmonats häufiger), zumeist im Nachbarschaftstreff des „Stadtschloss Moabit“, Rostocker Str. 32B.
 
E-Mail-Adresse: netzwerk.ottilie.pohl@gmail.com

Über Ottilie Pohl

Ottilie Pohl war jüdischer Herkunft. Die Kommunistin und Sozialpolitikerin lebte in Moabit. Zuletzt wohnte sie fast 30 Jahre in der Beusselstraße 43, bis sie von dort deportiert wurde.

Während des Nationalsozialismus setzte Ottilie Pohl ihre politische Arbeit kontinuierlich fort und arbeitete mit anderen Sozialistinnen im Widerstand. Ihre illegale Arbeit tarnten die Frauen als „Kaffeekränzchen“ und trafen sich in einer Gartenlaube. Sie unterstützten Verhaftete und ihre Angehörigen, versteckten politische und rassistisch Verfolgte oder verfassten antifaschistische „Streuzettel“, die sie verbreiteten.

Ottilie Pohl wurde 1940 festgenommen und verurteilt. Nach ihrer Entlassung aus dem Frauengefängnis Kantstraße schloss sie sich wieder dem Widerstand an.  Am 17. November 1942 holte die Gestapo sie aus ihrer Wohnung in der Beusselstraße 43 ab. Sie wurde ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Dort starb sie am 2. Dezember 1943 mit 75 Jahren an den Folgen der Lagerumstände. Damit wurde Ottilie Pohl eines von Millionen Opfern des Nationalsozialismus.

Bisherige Aktionen des „Netzwerk Ottilie Pohl“

Mit verschiedenen Aktionen möchten wir Ottilie Pohl und ihren Kampf gegen den NS-Faschismus im Stadtteil Moabit öffentlich sichtbar machen. Folgende Aktionen fanden bereits statt.

Stolpersteinverlegung für Ottilie Pohl

Am 10. Mai 2025 wurde ein Stolperstein in Gedenken an Ottilie Pohl verlegt. An ihrer letzten Wohnaderesse in der Beusselstraße 43 erinnerten wir an ihr Leben und ihr Wirken. Viele Menschen aus der Nachbarschaft nahmen an der Verlegung Teil, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Begleitet wurde die Verlegung durch Redebeiträge der Mitwirkenden des Netzwerks Ottilie Pohl sowie durch den Berliner Chor Widerklang und Marion Fabian, die einen Akustischen Stolperstein für Ottilie Pohl setzte.

Aktionsmonat im November 2024

In einer Zeit wie dieser, in der zunehmend faschistische Kräfte ihre Demagogie, Angst und Terror bis hin zu Mordanschlägen verbreiten, ist es umso notwendiger, die Erinnerung an Widerstandskämpferinnen wie Ottilie Pohl wachzuhalten. Denn ihr Handeln kann als Vorbild für heute dienen. Daher organisierte das „Netzwerk Ottilie Pohl“ im November 2024 einen Aktionsmonat, in dessen Rahmen an Ottilie Pohl und andere Widerständige gegen den Nationalsozialismus erinnert wurde.

Der Aktionsmonat 2024 begann mit der Antifaschistischen Gedenkkundgebung zu den Novemberpogromen am 9. November am Mahnmal in der Levetzowstraße. In einem Redebeitrag wurde an das Leben und Wirken von Ottilie Pohl erinnert. Ihr Beispiel erinnert uns daran, wie wichtig Solidarität in unserer Nachbarschaft und Gesellschaft auch heute ist.

Zwei Kiez-Spaziergänge boten spannende Einblicke in die Geschichte des Widerstands in Moabit. Beim Spaziergang „Frauen in Moabit – Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus“ beleuchtete die Historikerin Trille Schünke-Bettinger die Lebensgeschichten von Frauen, die sich gegen die NS-Diktatur engagierten. Ein weiterer Spaziergang, „Alltag, Zwang und Widerstand“, zeigte die Vielfalt der Widerstandsformen im Viertel. Die Spaziergänge fanden in Kooperation des „Mitte Museums“ mit „Frauentouren“ und „Antifaschistinnen aus Anstand“ statt.

Beim „Austausch – Der gefährliche Weg in den Faschismus“ des „Frauenverbandes Courage“ setzten wir uns mit der beunruhigenden Rechtsentwicklung in Deutschland auseinander mit dem Ziel uns zu stärken und gemeinsam klare Kante gegen rechte Hetze und Faschismus zu zeigen.

Eine szenische Lesung mit dem Titel „Wer waren Otto und Elise Hampel?“ im „Quartiersmanagement Beusselstraße“ brachte die bewegende Geschichte des Ehepaars Hampel näher. Wilhelm Holthus und Christian Winterstein trugen Passagen aus Falladas Werk sowie originale Gestapo-Dokumente vor.

Bei der Veranstaltung „Antifaschismus kennt kein Alter – Ein Brunch zum Andenken an Ottilie Pohl“ wurde das Leben der Widerstandskämpferin im „Treff am Ottopark“ gemeinsam mit der Stadtteilgruppe Berlin Mitte der „Omas gegen rechts“ gewürdigt. Dabei entstand ein lebhafter Austausch über die Bedeutung antifaschistischen Engagements damals und heute.

Der Workshop „Werde Stammtischkämpfer*in“ lud ein, Strategien gegen rechte und diskriminierende Parolen zu erlernen und in der Praxis anzuwenden. Ziel war es, Zivilcourage zu fördern und ein Zeichen gegen rechtsextreme Ideologien zu setzen. Der Workshop wurde organisiert von „Kiez Machen“ – Mobile Stadtteilarbeit in Moabit, in Kooperation mit „Aufstehen gegen Rassismus“ und „We Keez Moabit e.V.“.

Ein Erzählcafé bot Raum für persönliche Geschichten. Unter dem Titel „Lebensgeschichten Moabiter Frauen – Widerstand, Selbstermächtigung und Emanzipation“ wurden inspirierende Biografien vorgestellt und diskutiert. Das Erzählcafé entstand in Kooperation des „Treff am Ottopark“ und dem Projekt „MoKiSe – Moabiter Kiez-Bibliothek für Kinder und Senioren“.

Bei der Veranstaltung des „Resilienz Zentrums Moabit“ und dem „Reformations-Campus e.V.“ zum Thema „Kaffeekränzchen – Keimzelle für Social Power“ wurde aufgezeigt, wie aus alltäglichen Begegnungen nachhaltiges Engagement und ein handlungsfähiges „Wir“ entstehen kann.

Die Veranstaltung „Für ein Umdenken im Umgang mit Falschinformationen“ von „Topio e.V.“ beleuchtete die Gefahren gezielter Desinformation und deren Einfluss auf gesellschaftliche Polarisierung. Im Austausch wurden Strategien zum kritischen Umgang mit Informationen entwickelt.

Den Abschluss bildete ein „Widerständiges Kaffeekränzchen“ im Stadtschloss Moabit, das an den zweiten Kiez-Spaziergang anschloss. Bei Kaffee und Kuchen wurden Ausblicke auf kommende Aktionen des „Netzwerks Ottilie Pohl“ gegeben.

Der Aktionsmonat bot vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und ihrer Bedeutung für die Gegenwart und wurde durch die enge Zusammenarbeit zahlreicher engagierter Initiativen und Akteur*innen aus Moabit ermöglicht. Dafür bedanken wir uns herzlich.

Kiez-Spaziergang im Rahmen von „Denk mal am Ort“

Bei einem Kiez-Spaziergang im Rahmen von „Denk mal am Ort“ suchten wir Wohnorte Ottilie Pohls auf. Die Historikerin Heike Stange berichtete von ihren Recherchen zu Ottilie Pohl und zeigte Dokumente ihrer Verfolgung.

Aktionsmonat im November 2023

Den Auftakt zum Aktionsmonat bildete die Antifaschistische Gedenkkundgebung zu den Novemberpogromen am9. November am Mahnmal in der Levetzowstraße. Im Rahmen dieser Veranstaltung berichteten wir bei einem Redebeitrag über Ottilie Pohl und ihr Wirken.

Im Rahmen zweier Kiez-Spaziergänge „Frauen in Moabit – Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus“ gab die Historikerin Trille Schünke-Bettinger anhand biografischer Spuren von Frauen in Moabit einen Überblick über die Vielfalt und Breite des weiblichen Widerstandes gegen das NS-Regime. Hierbei wurde zudem die rechtliche und gesellschaftliche Ausgrenzung von Jüdinnen anhand von Biografien verfolgter Frauen sichtbar gemacht.
Die Spaziergänge fanden im Auftrag des „Mitte Museums“ und in Kooperation mit „Frauentouren“ statt.

Bei der Veranstaltung „Illegal“ in Moabit – Widerständige Frauen und ihre Netzwerke näherten wir uns der Kommunistin und Jüdin Ottilie Pohl, die Widerstand leistete und vom Nationalsozialismus verfolgt und umgebracht wurde. Heike Stange las aus einem unveröffentlichten Bericht Rosa Lindemanns über eine Widerstandsgruppe, der Ottilie Pohl angehörte und die sich als „sooo harmloses Kaffeekränzchen“ tarnte. Trille Schünke berichtet von der Wichtigkeit nachbarschaftlicher Beziehungen und Vertrauen unter den Frauen für ihre Widerstandsarbeit und stellt exemplarisch Widerstandskämpferinnen vor. Anne Hoecker und Marina Hübner erzählt von Mathilde Jacob – ehemalige Sekretärin Rosa Luxemburgs –, ihren Verdiensten um diesen Nachlass und ihre Ermordung im KZ Theresienstadt.

Eine Szenische Lesung in der Dorotheenstädtische Buchhandlung stellte die Frage: Wer waren Otto und Elise Hampel?
Wilhelm Holthus las Fallada-Passagen und Christian Winterstein las aus Gestapo-Akten und anderen Dokumenten zu Elise und Otto Hampel. Das Schicksal dieses Ehepaars war Vorlage für Falladas Roman.

Einen Blick in die Gegenwart wurde in der Refo Moabit geworfen. Bei der Veranstaltung „Wie sind heute Kinder und Jugendliche von Antisemitismus betroffen?“ gab es zahlreiche Diskussionsimpulse und Gespräche mit Rosa Fava, der Leiterin von ju:an – Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit der Amadeu Antonio Stiftung. Den Abschluss des Aktionsmonats bildete eine Gedenk-Aktion anlässlich des 80. Todestages von Ottilie Pohl am2. Dezember 2023. Dabei erinnerte das Netzwerk an Ottilie Pohl an dem Ort an dem sie zuletzt lebte – in der Beusselstraße 43. Im Anschluss an die Aktion im öffentlichen Raum tauschten sich Interessierte Refo Moabit aus.

„Kaffeekränzchen“ beim Ortstermin September 2023

Eine Installation in der Reformationskirche in der Beusselstraße griff das Motto des Kunstfestivals Ortstermin auf: „Gastgeber*innen“. Eine der acht Stationen in der Kirche war „Ottilies

Kaffeekränzchen“. In diesem Rahmen konnten Interessierte an einer gedeckten Kaffeetafel verweilen und sich über Ottilie Pohl und unser Netzwerk informieren.

Richtfest der Kulturmanege

Bei Bühnenprogramm, Mit-Mach-Zirkus und Kiez-Kaffeeklatsch sind Nachbar*innen und Interessierte eingeladen mitzufeiern, sich zu informieren und Wünsche für das zukünftige Programm für die Kulturmanege einzubringen, dass im Herbst beginnen soll. Dienstag, 27. Mai 2025, 16.00 bis 18.30 Uhr, Otto Platz, Alt-Moabit 34, 10555 Berlin.

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Geschäftsstelle Moabiter Ratschlag e.V.

Geschäftsführung: Aninka Ebert
E-Mail: verein@moabiter-ratschlag.de

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