Bezirk Pankow gefährdet Kinder, Jugend und Familienarbeit: Geld reicht nur noch bis Halloween
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© Dennis Weinbörner/Paritätischer Berlin
„Soziale Träger, die in Pankow mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, fordern in einem offenen Brief an die Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch und an die Stadträtin für Jugend und Familie, Rona Tietje, die sofortige Rücknahme von Kürzungen. Zahlreiche Paritätische Mitgliedsorganisationen sind unter den Erstunterzeichner*innen. Sie teilen in einer Presseerklärung mit:
Die Kinder- und Jugendarbeit, die Familienförderung sowie die Schulsozialarbeit im Bezirk Pankow stehen vor dem Kollaps. Die Zuwendungen für freie Träger der Jugendhilfe werden um mindestens 12 Prozent gekürzt. Bereits vereinbarte Tarifanpassungen aus den Jahren 2024/2025 wurden gestrichen; aktuelle Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst sind bislang nicht berücksichtigt.
Für die Träger bedeutet das: Arbeitsverträge können nicht mehr tarifgerecht erfüllt werden. Arbeitszeiten werden reduziert, Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Familienförderung und der Schulsozialarbeit eingeschränkt oder eingestellt. Viele Einrichtungen müssen damit rechnen, dass ihre Mittel nur bis Ende Oktober 2026 ausreichen – nach Halloween droht faktisch die Schließung. (…)“
Der Moabiter Ratschlag unterstützt den Aufruf der Träger aus Pankow solidarisch.
Den offenen Brief können Sie hier lesen.